Donnerstag, 22. Juli 2010

24. Tag 17.05.10 von Rigo de Ambros nach Cacabelos (31,1 km)








Zum Frühstück gab es einen grünen Tee. Dann machten wir und auf den Abstieg. Er ging über Felsgestein von 920 m auf 603 m. Aber eine grandiose Landschaft bietet sich unserem Auge. Riesige Flächen blühenden weißen Ginster. Dann gelber Ginster und schließlich so etwas wie Hibiskus; nur das die Blütenblätter weiß und einen gelben Stempel haben. In einer Serpentine sehe ich Jacqueline und mache von ihr eine Aufnahme. Wenig später überholen wir sie, da sie wegen ihren Gepäcks nicht richtig voran kam. Nach gut einer Stunde ist der Abstieg geschafft. Wir haben Molinaseca auf 603 m Höhe erreicht. In einer Bar frühstücken wir. Nun ging es neben der Nationalstraße nach Ponferrade, die Stadt, die wir gestern bereits aus der Höhe sehen konnten. Hans und ich gingen getrennt; weger der Geschwindigkeit. An einer Böschung in Ponferrade machte ich eine Pause, um meinen Füßen frische Luft zu geben. Dann zog ich weiter zur Festung und zur Kirche der Nuestra Señora de la Encina, der Schutzheiligen dieser Region. In der Kirche machte ich eine Pause und ließ das Gotteshaus auf mich wirken. Ich ging den Camino durch die Stadt und kaufte in einem Supermarkt Lebensmittel ein. Als ich aus dem Supermarkt kam, sah ich Hans vorbeigehen. Da er ebenfalls noch einkaufen musste, erledigter er dies hier und in einer nahe gelegenen Grünanlagen aßen wir zu Mittag. Dann gingen wir mit unseren eigenen Geschwindigkeiten weiter nach Cacabelos. Immer wenn ich längere Pausen machte, holte Hans mich ein. Da es sehr heiß war, wollten wir vor Cacabelos in einer Herberge übernachten, aber die angegebene Herberge war eine Pension. Außerdem hatten wir keine Adresse davon. Hans wollte dann ins Hotel. Letztlich entschied er sich, doch mit mir bis nach Cacabelos zugehen. Das war auch eine gute Entscheidung. Völlig geschafft erreichten wir nach 31 km Cacabelos. In die Herberge, die um eine Kirche gebaut war, erhielten wir eines der letzten Doppelzimmer. Das war recht angenehm. Endlich mal keine Stockbetten. Dazu gab es einen Schrank, so dass nicht alles im Raum herumstand. Die sanitären Einrichtungen waren sehr ordentlich. In einem Supermarkt kaufte ich ein, dann konnte ich zu Abend essen. Wäschewaschen und dann wollte ich um 20 Uhr in den Gottesdienst. Dieser fand aus mir unbekannten Gründen nicht statt. Hans wollte essen gehen, wie sonst auch, ein Pilgermenü. Aber die Restaurants hatten heute alle geschlossen, so dass er aus seinen Vorräten leben musste. Dann gingen wir schlafen.

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